Content Marketing: Mit hochwertigen Inhalten Interesse für die Marke wecken

Content-Marketing steht für eine Kommunikationsstrategie, bei der hochwertige Inhalte das Interesse des Nutzers für eine Marke wecken sollen. Dieser Content kann nützlich, spannend oder unterhaltsam sein. Durch die qualifizierte Aufbereitung trägt das Content-Marketing entscheidend zu der Wahrnehmung einer Marke in der Öffentlichkeit bei.

Grundsätzlich werden dabei drei verschiedene Medientypen eingesetzt:

Owned Media beschreibt Inhalte, die vom Unternehmen selbst produziert und auf einer eigenen Plattform veröffentlicht werden – wie zum Beispiel ein Video oder ein selbst verfasster Artikel im Corporate Blog oder auf der Facebook-Seite.

Earned Media bezeichnet Content, in dem über ein Unternehmen in fremden Medien berichtet wird – zum Beispiel in Form von Interviews, Testberichten oder Postings, die auf Facebook-Seiten oder Twitter-Accounts von Fans geteilt werden.

Paid Media umfasst sowohl die klassischen Werbemaßnahmen wie etwa Anzeigen, TV- und Radiospots als auch das Online-Marketing mit „Sponsored Posts“ in sozialen Netzwerken oder bezahlten „Native Advertisements“ auf Medien-Portalen.

In vielen Unternehmen werden Inhalte zunächst von unterschiedlichen Abteilungen unabhängig voneinander erstellt. Erst nach und nach entstehen Redaktionen und Content-Teams, die Themen identifizieren und Strategien zur Veröffentlichung ausarbeiten. Das ist zwar als Schritt in die richtige Richtung zu werten, allerdings dürfen solche Teams oft nur begrenzt eigenständig Themen aufbereiten. Zumeist werden die angesprochenen Themen vom Redaktionsleiter festgelegt.

Wie lässt sich der Erfolg von Content-Marketing messen?
Der Impact von Paid Media ist in der Regel einfach zu messen: Anhand von unterschiedlichen KPIs (Key Performance Indicators) lassen sich Umsätze, die im Online Marketing durch einen Klick oder eine andere Aktion generiert werden, mit Hilfe von Tracking- und Analyse-Tools präzise und transparent bestimmen. Die Entscheidung für oder gegen die Umsetzung einer bestimmten Maßnahme fällt Unternehmen dementsprechend einfach.

Bei Earned und Owned Media ist es oft deutlich schwieriger, Maßnahmen und Wirkungen in ein klares Verhältnis zueinander zu stellen. Die Wertschöpfung, die sich für eine Marke durch die Produktion von hochwertigen Inhalten ergibt, ist deutlich unmittelbarer und schwerer messbar als dies etwa im Suchmaschinen- oder Affiliate-Marketing der Fall ist.

20 verschiedene Touchpoints zwischen Erstkontakt und Kauf
Dass sich eine Investition in eigene Inhalte dennoch lohnt, zeigt ein Blick auf den Conversion Funnel, dem „Trichter“ vom ersten Kontakt bis zur Kaufentscheidung. So macht eine Untersuchung im britischen Online-Handel deutlich, dass beim Content-Marketing zwischen der ersten Berührung eines Kunden mit einer Marke und dem letztendlichen Kauf eines Produktes circa 20 verschiedene Touchpoints liegen. Betrachtet man hingegen die Interaktionen zwischen einem Unternehmen und seinen Kunden im Search Engine Advertising (SEA) oder auch im Display-Marketing, ergeben sich lediglich bis zu acht solcher Berührungspunkte.

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Je mehr Kontakte, desto besser das Markenbewusstsein
Unternehmen, die auf Content-Marketing verzichten, laufen also Gefahr, dass sie zwölf mögliche Kontaktpunkte zwischen ihrer Marke und dem Kunden nicht nutzen. Da insbesondere die ersten Touchpoints laut der Studie entscheidend zur Entstehung eines Markenbewusstseins beitragen, kann diese fehlende Präsenz dramatische Folgen für ein Unternehmen haben.

Ziel ist die Aufnahme in das „Relevanz-Set“ der künftigen Kunden
Im schlimmsten Fall wählt der Kunde ein Unternehmen mit einer höheren oder für ihn wertigeren Präsenz. Das Content-Marketing und die damit erzeugte Aufmerksamkeit trägt zu der Platzierung einer Marke im „Relevanz-Set“ der potenziellen Kunden bei und kann für einen Markenhersteller einen entscheidenden Vorteil im Wettbewerb mit der Konkurrenz um die – laut der Untersuchung – letzten acht Berührungspunkte bringen, die schließlich zum Abverkauf führen.

Wie lassen sich die Erwartungen der Nutzer erkennen?
Beim Content-Marketing geht es allerdings nicht alleine um den Abverkauf, sondern auch um die Betreuung der neuen Kunden nach einer erzielten Conversion – etwa in Form von Hilfestellungen oder Beratungsforen.

Wie finden Sie heraus, was Internetnutzer erwarten und wie reagieren Sie darauf?
Zunächst werden die Verhaltensdaten bei einem Besuch im Online-Shop oder auf der Website erfasst und mit Hilfe von Webanalyse Tools untersucht. Dabei geht es um diese Fragen:

  • Wer besucht die Website? Wie ist das Verhältnis von Besucherzahl und denjenigen, die am Ende tatsächlich einen Kauf tätigen?
  • An welcher Stelle finden die meisten Absprünge statt?
  • Kehren abgesprungene Besucher noch einmal zurück? Wohin gehen sie? Haben sie die Seite verlassen, weil sie auf der Suche nach einer Antwort waren, die sie nicht gefunden haben? Oder ist der Absprung ein normaler Teil des Conversion Funnels in Ihrem Geschäft?

Sollte die Webanalyse nicht genügend Daten zur Auswertung ergeben, können weitere Untersuchungen die Entscheidung stützen. Beispielsweise die Beschäftigung mit „Look-a-likes”, einer Zielgruppe mit ähnlichen Merkmalen wie die eigene. Facebook bietet z.B. solche Vergleichszielgruppen an.

Wichtige Fragen für eine Content-Marketing-Strategie
Weitere Fragen, die bei der Erarbeitung einer Content-Marketing-Strategie beantwortet werden müssen:

  • Wie viel informative Inhalte („Educational Content“) werden benötigt?
  • Wie viel inspirierende Inhalte („Entertainment Content“) sollten erstellt werden? In welchem Format sollten sie bereitgestellt werden?
  • Wie viel verkaufsorientierten Content müssen wir generieren?

Gibt es einen sofortigen Return on Investment?
Häufig erwarten Unternehmen einen schnellen Return on Investment (RoI) ihrer Content-Marketing-Strategie. Natürlich will jeder wissen, ob und wann sich bestimmte Ausgaben wieder auszahlen? Bevor jedoch ein zu hoher Erwartungsdruck entsteht, sollte man den Vergleich mit anderen Werbeformaten ziehen: Dient z.B. die Fernsehwerbung tatsächlich dem schnellen Abverkauf oder eher dem Markenaufbau („Branding“)?

Mix aus verschiedenen Kennzahlen zur Erfolgsmessung
Die Bestimmung der KPIs, die zur Messung der Performance des Content-Marketings dienen, ist von entscheidender Wichtigkeit für die Bestimmung des Erfolgs der ergriffenen Maßnahmen. Wir empfehlen dabei einen Mix der folgenden Kennzahlen:

  • RoI (Die Lieblingskennzahl Ihres E-Commerce-Teams)
  • Markenbekanntheit (Der Liebling Ihres PR-Teams)
  • Engagement (Der Liebling Ihres Social-Media-Teams)
  • Lifetime Value (Der Liebling Ihrer CRM-Abteilung)

Wie lassen sich diese KPIs kontinuierlich überprüfen?
Hier finden Sie vier einfache Möglichkeiten, diese Kennzahlen in Ihrem Webanalytics-Tool permanent zu verfolgen:

  • RoI: Anzahl der durch den Content generierten Verkäufe (letzter Klick) oder der durch die Inhalte unterstützten Verkäufe.
  • Markenbekanntheit: Seitenbesuche, Unique Visitors, Neukunden proSeitenaufruf.
  • Engagement: Wie viele Aktionen wurden (mehr als nur der reine Kauf) als Folge des neu geschaffenen Contents gemessen – hierzu können z.B. auch Newsletter-Abos, Downloads von E-Books, Webinar-Anmeldungen oder Shares und Likes in sozialen Netzwerken zählen.
  • Customer Lifetime Value: Haben bereits aktive Kunden den neuen Content gesehen und hat dies bei Ihnen zu einem Cross- oder Upselling geführt?

Wenn Sie Ihre neuen Inhalte mithilfe solcher KPIs bewerten, die allerdings von Geschäftsmodell zu Geschäftsmodell variieren, lässt sich sehr einfach der Mehrwert von Investitionen in das Content-Marketing für die Kunden und das Unternehmen bestimmen.

Wie überzeugen Sie Ihr Management vom Content-Marketing?
Dazu ein paar Fragen und die passenden Antworten:

  • Zahlt sich die notwendige Investition aus? Ja. Die Kosten sind geringer als im traditionellen Marketing und im Laufe der Zeit werden immer mehr Conversions generiert, da der hochwertige Content ja weiter von den Suchmaschinen gefunden wird.
  • Ist es gut für die Interaktion mit den Kunden? Ja. Wenn die SEO-Vorarbeit erledigt ist und die Inhalte auf wichtigen Kanälen wie Google, Facebook und weiteren sozialen Netzwerken abrufbar sind.
  • Nutzt es der Markenbekanntheit? Ja. Da Sie Content in unterschiedlichen Formaten, einschließlich Videos, erstellen können, steigt mit wenig Aufwand die Wiederverwendbarkeit. Formate mit einem hohen Wiedererkennungswert können zu geringeren Kosten als bei anderen Marketingaktivitäten generiert werden.

Zusammengefasst: Content-Marketing sollte heute keinesfalls in Ihrem Marketing-Mix mehr fehlen. Um seine Wirkung im Vergleich mit anderen Maßnahmen zu bestimmen, müssen aber aussagekräftige Kennzahlen herangezogen werden.

 

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Google führt Native Ads für Gmail ein

Nach einer längeren Testphase hat Google am 1. September 2015 Native Gmail Ads – getestet wurde unter dem Namen Gmail Sponsored Promotions (GSP) – als neues Werbeformat bei AdWords eingebunden. Im AdWords Blog heißt es hierzu:

“As we’ve developed Gmail ads, we’ve tested various formats to see what users find most engaging. One improvement we’ve made is to remove standard text ads from Gmail and show fewer, higher-quality native ads that integrate more seamlessly with the inbox experience.”

Das neue Werbemittel ist in zwei Ansichten verfügbar:

  1. Die Vorschau der Werbung ist an das Design der Gmail-Inbox angepasst.
  2. Klickt der User auf die Vorschauansicht, breitet sich diese im Look einer E-Mail über die ganze Bildschirmseite ausund bietet die visuelle und inhaltliche Erfahrung einer Landing Page – Werbetreibende können z. B. Texte, aber auch Bilder und Videos sowie Call-to-Action-Buttons in das Werbemittel einbetten.

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Bildquelle: Adwords blog

Beispiel von verschiedenen Formaten, die im Live-Beitrag eingebunden werden können. 

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Was ist neu?
Durch das Einbetten der Native Gmail Ads in AdWords stehen Werbetreibenden und ihren Partnern neue Funktionen für die Steuerung und das Reporting ihrer Aktivitäten zur Verfügung. Durch die einhergehende Angleichung der Begrifflichkeiten werden die Maßnahmen zudem besser handhabbar und vergleichbar – auf der alten GSP-Plattform wurde beispielsweise ein Gerät einem Kunden gleichgesetzt.

Im Folgenden haben wir die Neuerungen, die sich durch die Native Gmail Ads ergeben, zusammengefasst:

  • Anzeigen werden anhand der Ad Gallery in AdWords erstellt.
  • Für die Ausrichtung können die unterschiedlichen Display Targeting-Optionen wie Keywords, Interessen, Themen, demographische Merkmale und Affinitätszielgruppen genutzt werden.
  • Für den Zeitpunkt der Ausspielung der Werbung lassen sich konkrete Werbezeitpläne anlegen.
  • Auf der Basis der gemessenen Performance können Gebotsanpassungen für bestimmte Standorte vorgenommen werden.
  • Gmail Benutzer können Einfluss darauf nehmen welche Anzeigen ausgespielt werden, indem z.B. ein Advertiser oder eine Interessenszuordnung blockiert wird.
  • Die Gmail Berichtsmetriken wurden zu AdWords hinzugeführt:

 

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Bildquelle: Adwords interface

 

Die Auswirkungen der Einführung der Native Gmail Ads auf unsere Kunden
Seit der Veröffentlichung der Native Gmail Ads verzeichnen wir einen CTR-Anstieg um 30 Prozent und eine CPC-Reduktion von 31 Prozent bei unseren Kunden. Während die Anzahl der ausgespielten Impressions insgesamt um weniger als 10 Prozent angestiegen ist, weist das Klickvolumen hingegen einen sehr beachtlichen Anstieg von fast 40 Prozent auf. Dieser Anstieg der Performance, der mit den gleichen Werbemitteln und dem gleichem Targeting erreicht wurde, ist eindeutig auf die Einführung der Native Gmail Ads zurückzuführen. Seit der Verwendung des neuen Formats, das stark auf eine positive Nutzererfahrung setzt, lässt sich somit eine deutliche Stärkung der CTR beobachten.

Fazit
Die Einführung der Native Ads für Gmail ist im Zuge der zeitgleichen Bekanntmachung des neuen Google Logos fast untergegangen. Dennoch: Unsere bisherigen Erfahrungen zeigen, dass das neue Format durchaus attraktiv ist. Durch das Update sind Gmail Anzeigen nun für alle Werbetreibenden zugänglich; und das bei geringen Kosten und einfacher Anzeigenerstellung. Werbetreibende sollten deshalb die Chance nutzen und die Plattform und ihre neuen Funktionen testen.

Bitte beachten Sie die zusätzlichen Änderungen:

  • Der AdWords-Kunde zahlt für den Klick zum Öffnen des Native Gmail Ads. Weitere Klicks innerhalb der Werbung werden nicht verrechnet. Der Nutzer kann die Anzeige zudem in seiner Inbox speichern oder weiterleiten. Als Targeting-Optionen für das native Advertising stehen Keywords, Demographie und Interessen der User sowie Themen zur Auswahl.
  • Wer Google Apps for Work nutzt, sieht die Native Ads nicht in seiner Inbox.

NetBooster publishes its 2015 Half-Year Results

NetBooster (FR0000079683 – ALNBT – PEA-PME eligible), a leading independent European agency in digital performance marketing, today announces its Half-Year Results for 2015.

The consolidated revenue totalled €63.9m, amounting to growth of +8% in comparison with the figures for 30 June 2014. Furthermore, NetBooster achieved a Gross Margin of €17.2m, an increase of +1% compared to the same period in 2014.

On boarding of new blue chip clients such as Estée Lauder and Groupe SEB during the second quarter of 2015, positively impacted the P&L. Also, NetBooster is growing with existing clients such as Deutsche Telekom, by being the full service provider for them.

EBITDA increased to €2.1m, upfrom €1.7m in the same period in 2014 (+24%), profitability coming in at 12.2% (9.9% in the prior year). Restructuring efforts undertaken in 2014 led to a reduction in staff expenses during the first half of 2015.  

During the second quarter, €0.3m was accrued under Extraordinary Activities; as the management is close to reaching a settlement on an existing legal claim over the coming weeks.

Overall, profitability for the first half of 2015 is in line with Management’s expectations. Net income before goodwill amortization amounted to €0.6m; a year-on-year increase of 20%. Because of high goodwill amortization under French GAAP (€2.0m) reported net income came in at €-1.4m. 

2015-10-14 14_44_19-NetBooster - Half Year Results 2015 PR Final - English [Lecture seule] - Microso

 

As at 30th June 2015, the balance sheet showed a higher trade receivables and trade payables figures due to the increase in revenue. The Cash Flow was impacted by the Company’s Share Buyback programme (mainly for future acquisitions) of €0.8m, which led to a slightly lower cash position at €4.4m (same period in 2014: €4.7m).

OUTLOOK 2015

Based on the new clients, NetBooster is confident to accelerate the growth in Q3 and Q4 and is optimistic to reach the EBITDA target of minimum € 5.5m.

 


 DISCLAIMER

This press release contain forward looking statements including statements regarding NetBooster’s management intent, belief or current expectations with respect to NetBooster’s businesses and operations, market conditions, results of operation and financial condition, specific provisions and risk management practices. These statements are based on the current expectations and assumptions of NetBooster’s management and they are, therefore, subject to risks and uncertainties. Many factors can impact NetBooster’s results and performance, thus forecasts and hypothetical examples are subject to uncertainty and contingencies outside NetBooster’s control. Results and performance can be materially different from any future results or performance that may be expressed or implied by the forward looking statements contained in this press release. NetBooster does not undertake to implement any of the actions and operations that may be described in the forward looking statements. Moreover, we remind you that past performance is not a reliable indication of future performance.

This press release, including forecast financial information, should not be considered as advice or recommendation to investors or potential investors in relation to acquiring, selling or transfer by any means NetBooster’s securities. Before acting on any information included into this presentation, one should consider the appropriateness of the information, any relevant offer document and especially should seek for independent financial advice. It is reminded that all securities involve financial risks.

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NetBooster isa leading independent European agency in digital performance marketing that makes its comprehensive expertise of digital marketing available to its clients to achieve the best possible performance for their investments. The agency invests in technology and covers the entire chain of online marketing through its European network: search engine optimisation and marketing, data and analytics (DnA), GroundControl Technology, display, affiliation, online media, creation, eCRM and social networks, with a recognised expertise in tomorrow’s digital marketing (Social Media, Video, Ad Exchange, etc.).  Shares in NetBooster are traded on the NYSE Alternext Paris.

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